Kreide in den Haaren: Bunte Strähnen für zwischendurch

» Wer hatte nicht schon mal Lust auf Crazy Hair? Haare abschneiden oder verrückte Farben reinfärben. Meistens traut man es sich dann aber doch nicht. So etwas ist schließlich nicht unbedingt alltagstauglich. Aber jetzt gibt es eine Methode, mit der man sich mal kurz für eine Party die Haare in knalligen Farben färben kann. «

Für Karneval hat bestimmt jeder sich schon mal die Haare bunt eingesprüht. Die Farbe ist knallig und cool – Konsistenz in den Haaren dafür pappig und uncool. Es geht aber auch anders. Meine Lieblings Hair Stylistin Sigi hat mir kurzerhand innerhalb von Minuten mit ‘Kreide’ bunte Strähnen gezaubert. Das ganze nennt sich Color Bug von Kevin Murphy. (22 Euro bei Amazon) Es gibt sie in den Farben Orange, Lila und Pink. Der Color Bug hat eine Konsistenz wie Kreide. Man kann damit die Haare einfach ‘anmalen’. Mehrmals über eine Strähne drüberfahren, fertig! Danach am besten mit Haarspray fixieren. Damit geht auch das sogenannte ‘dip dyed Hair’ gut. Dabei wird nur der untere Teil der Haare gefärbt, als wären die Spitzen in Farbe getaucht.

Kevin Murphy Color Bug

Was mich überrascht ist, dass es auch bei meinen dunkleren Haaren gut zu sehen ist. Wollte ich mir die Haare in solchen Farben färben, (wofür mein Booker mich sicher lynchen würde) müsste ich sie mir vorher blondieren. Das ganze hält relativ gut. Nach einer Nacht ist die Farbe zwar weniger geworden, aber noch zu erkennen. In weißer Bettwäsche sollte man aber nicht unbedingt schlafen. Auch ist das ganze wirklich wie Kreide. Wenn man sich durch die Haare fährt, dann hat man schon mal bunte Finger. Auch auf den Klamotten hat man immer ein wenig ‘Kreidestaub’. Das ganze ist aber absolut harmlos und lässt sich problemlos abklopfen oder auswaschen. Aus den Haaren kann man die Farbe mit normalem Shampoo auswaschen. Weil die Farbe nur auf die Haare ‘aufgemalt’ wird, und wieder abgewaschen werden kann, nennt man das ganze auch ‘Make Up für die Haare’.

Neele Chalk Hair

Es gibt auf Youtube verschiedene Videos, in denen auch normale Straßenkreide oder Pastellkreide zum Färben der Haare verwendet wird. Die sind natürlich deutlich billiger, aber wie gut die für die Haare sind, ist die andere Frage. Um es mal auszuprobieren ist es aber sicher nicht allzu fatal.

Ich bin von den Farben so begeistert, dass ich mir den Lila Color Bug bestellt haben. Bald gibt es also sicher mehr Farb-Experimente zu sehen!

Neele Chalk Hair

Sieht schon echt aus, oder? Hat jemand von euch das schon einmal ausprobiert, vielleicht sogar mit der normalen Kreide? 

17 Anmerkungen zu “Kreide in den Haaren: Bunte Strähnen für zwischendurch

  1. J.ana

    Hallo Neele,
    ich hab eine Frage zum Model-Job, die ich schon länger stellen wollte, aber ich fürchte, dass sie etwas unangemessen ist, da man ja eigentlich nicht nach Geld fragt^^ Ich frage jetzt trotzdem mal, ob du mal etwas darüber schreiben könntest, was man so UNGEFÄHR als Model verdienen kann, wenn es den ganz gut läuft. Du hast ja schon gesagt, dass du gut davon leben kannst, aber mich würde mal interessieren, wieviele Jobs man so im Monat machen muss, um davon leben zu können und evtl auch noch was über zu haben. Vielleicht kannst du so ungefähre Größenangaben machen (Modenschau/Katalogshooting/Werbung etc: im 2-, 3-, 4-stelligen Bereich)? Ich kann mir schon denken, dass das von Kunde zu Kunde unterschiedlich ist, aber irgendwie hab ich so gar keine Vorstellung davon, was man da verdient – wenn man nicht gerade Victoria’s-Secret-Model ist. Wenn die Frage zu unverschämt ist, einfach ignorieren :-)

    Die pinken Haare sehen gut aus, würde bestimmt auch im ganzen Haar gut aussehen. Das lilafarbene hat was von Katy Perry & Co

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    • Neele Autor dieses Beitrags:

      Hallo,
      das ist gar keine unangemessene Frage! Sie ist sehr berechtigt, da doch sehr falsche Vorstellungen existieren.
      Tagesgage für ein Laufsteg-Job geht bei 250 Euro los, für ein Shooting ab 400 Euro, Showroom ab 150 Euro und sind nach oben offen (minus 25 Prozent Agenturprovision). Natürlich gibt es Jobs die schlechter bezahlt sind, beispielsweise für Jungdesigner oder Modeschulen, die können nicht die vollen Gagen zahlen. Hinzu kommt, dass man relativ viel umsonst macht (zum Beispiel Testshootings) um dadurch wieder mehr Material zu kriegen. Die Tagesgagen klingen sehr hoch, doch ich sehe die Zeit die ich für Castings, Fittings, Fitnessstudio, Testshootings aufbringe auch als Teil der Arbeitszeit. Auf der anderen Seite muss man auch für ‘gut betuchte’ Kunden mal etwas umsonst machen, weil sie es als Privileg hinstellen, wenn man beispielsweise für einen bekannten Designer auf der Fashion Week läuft. Man muss als Model sehr vorsichtig sein, um nicht ausgenutzt zu werden. Doch wenn man einen Job ablehnt weil sie nichts, oder nicht genug bezahlen, dann findet sich definitiv ein anderes (im Zweifelsfall wahrscheinlich unprofessionelleres) Model welches den Job umsonst macht, weil es das einfach toll findet als Model zu arbeiten und das ganze als Hobby betreibt.
      Liebe Grüße

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      • J.ana

        Danke für die Antwort. Und wieviele Arbeitstage hat man dann so im Monat? Wahrscheinlich muss man auch viel an Wochenenden arbeiten oder? Kann man sich das auch ein bisschen aussuchen, oder sagt die Agentur “Ich hab den und den und den Job für dich” und man muss hin? Spannend, aber mir wäre das viel zu stressig :) Allein schon das ganze Reisen und Umziehen(wohnungs-, nicht kleidungsmäßig;) stelle ich mir sehr anstrengend vor. Also Hut ab und weiterhin viel Vergnügen bei deinem Job!

  2. Giulia

    Ich habe es gerade mit Kreide ( straßenkreide ) ausprobiert , noch sind meine haare nass :)
    Aber so bald es trocken ist gebe ich dir informationen wie gut es hält und wie es aussieht :)

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  3. Giulia

    ich habe es mit normaler kreide gemacht , es ist getrocknet ..
    1. man sieht es nicht stark & 2. die haare fühlen sich komisch an so filzig
    ich kann es mit normaler kreide nicht weiter empfehlen !
    Aber vllt sieht man es bei hellem haar besser , ich weiß es nicht ! :)

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    • Neele Autor dieses Beitrags:

      Danke dass du uns aufgeklärt hast! Interessant, dann scheint die Kreide speziell für die Haare wohl doch besser zu sein und nicht nur überteuertes Zeug. :)

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  4. Manuela

    Normale Zeichkreide ist bestimmt nicht geeignet da sie nicht so streng kontrolliert wie Kosmetiks, in Malfarben steckt aus dem Ausland gerne Cadmium und andere Schwermetalle, wenn die in die Lunge kommen ist das ungünstig, Kunstmaler werden oft von ihren Farben krank und gerade Pastellfarben also Pastellkreiden fliegen gerne als Staub in der Luft.

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    • Neele Autor dieses Beitrags:

      Wie cool, poste doch mal ein Foto davon auf meine FB Seite. Dann können wir es alle mal sehen! :)

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  5. Fabienne

    Mit Strassenkreide funktioniert das natürlich nicht. Man muss Wachskreide benutzen. Das ist günstig und das Ergebnis ist TOP!

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    • Neele Autor dieses Beitrags:

      Also ich habe es mit Pastellkreide probiert und das funktioniert einwandfrei. Wachskreide kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen das es hält, weil es doch eine ganz andere Konsistenz hat…

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  6. Chiara

    ich habs eben erst mit pastellkreide gemacht ich hab auch dunkle haare und das pink sieht man eigentlich ganz gut.. allerdings sind meine haare jetzt total filzig und ich kann sie garnicht mehr durchkämmen. also um es mal auszuprobieren oder nur für ne party ist es ganz gut, aber dauerhaft mache ich das lieber mit extra haarkreide ;)

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